Ibeacon mikro lokalisieren

Doch auch auf Android Geräten kann man iBeacon nutzen. Allerdings geht das hier nicht von Haus aus. Es gibt jedoch mehrere Anbieter die verschiedene Lösungen hierfür bereitstellen. Eine bekannte und kostenfreie Lösung kommt zum Beispiel von Radius Networks. Hier wird eine Programmbibliothek geliefert, die aus der API besteht, die für die Nutzung von iBeacon erforderlich ist, sowie einem iBeacon-Service.

Eine andere Lösung präsentiert Sensorberg. Bei dem Paket aus Hardware, Software Development Kit und einer Software für das Management der iBeacons, der Inhalte der App und der Interaktion der Benutzer, wird alles mitgeliefert was für die Umsetzung gebraucht wird. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass das Smartphone oder Tablet die BLE Technologie unterstützt und einen kompatiblen Chip in sich trägt.

iBeacon Technologie: Mikro-Ortung Smartphones und Tablet Apps

Dies ist bei Apple bereits ab dem iPhone 4S gewährleistet. Aber auch viele der Android Geräte tragen so einen Chip bereits in sich. Wie das HTC One, das Google Nexus 4, 5, 7 und 10 und das Samsung Galaxy Smartphone ab S3. Jedoch ist nicht nur die Hardware entscheidend, sondern auch die Software. Bei iOS wird BLE ab der Version 5 unterstützt. Bei Android erst ab der Version 4.

Sollte die Hardware stimmen, aber die Software nicht, gibt es Lösungen wie Custom ROMs um das Smartphone oder Tablet aufzurüsten. Der User läuft am Geschäft vorbei, oder hält sich in der Nähe auf und erhält eine Benachrichtigung aufs Smartphone, was es zum Beispiel in dem Geschäft alles an Neuheiten gibt.

Betritt er nun den Laden, bekommt er dafür einen Rabatt-Gutschein auf sein Smartphone geschickt. Der Kunde geht zum Produkt und bekommt weitere Informationen dazu. Er verlässt den Laden und bezahlt ohne an der Kasse anstehen zu müssen via Smartphone. Zudem gibt es von Estimote ein iBeacon Video , dass den ganzen Prozess noch mehr veranschaulicht:.

Indoor-Lokalisierung mit Bluetooth®-Beacons

Die BLE Technik ist zudem Akku schonend. Bei LBS ist zudem das Risiko der ständigen Überwachung gegeben und die Freigabe des genauen Standortes. Aus Verbrauchersicht sollte man dem Ganzen, wie bei allen neuen Techniken, kritisch gegenüber stehen. Durch die Installation einer iBeacon App bekommt man personalisierte Werbung auf das eigene Smartphone zugesendet, sobald man sich nur in der Nähe des Geschäftes aufhält. Natürlich bietet iBeacon mehr Komfort beim Einkaufen, falls man gerne mit seinem Smartphone durch die Läden zieht. In den USA haben über 20 Baseballstadien mittlerweile iBeacons installiert, um den Besuchern die Navigation im Stadion zu vereinfachen oder spontan Sitzplatzupgrades zu pushen.

Im Museum können Besucher anhand von Beacons, die an einzelnen Ausstellungsstücken angebracht sind, durch das Museum geleitet werden. An einem Ausstellungsstück angekommen werden weitere Informationen per App bereitgestellt. Das Smartphone ersetzt in diesem Fall spezielle Geräte für Audio-Guides. Das Museum of Modern Art MOMA in New York verwendete Beacons für interaktive Audiokompositionen innerhalb einer Ausstellung zum Werk der isländischen Künstlerin Björk.

Die Technologie wird auch für Stadtführungen eingesetzt. Die Sender werden dabei an wichtigen Gebäuden, historischen Orten oder auch als Hinweis auf lokale Gastronomie angebracht.

Killerfeature oder Albtraum-Technik? Die iBeacons kommen

Der Nutzer kann dabei auf mobile Datenverbindung und GPS-Ortung verzichten. In Deutschland ist seit April in der Stadt Bielefeld , Stadtteil Gadderbaum , ein Beacon Netzwerk in Betrieb, das von den dort ansässigen Stiftungen Bethel betrieben wird. Mit einer App können Besucher, sowie Bewohner, Informationen zu den historischen Gebäuden und sozialen und medizinischen Einrichtungen erhalten.

Beacons werden im Bereich der industriellen Produktion zur Identifikation von Werkstücken, Maschinen und Mitarbeitern eingesetzt. Stellen diese Apps zudem einen Telemediendienst dar, findet auch das TMG Anwendung Apps ohne Onlineanbindung Es ist durchaus denkbar, dass eine App mit ibeacon-funktionalität gänzlich ohne Internetverbindung auskommt. Dies ist etwa dann der Fall, wenn mit der erstmaligen Installation der App alle relevanten Informationen geladen werden also alle benötigten Beacon-Informationen sowie alle damit verknüpften lokalen Aktionen, anzuzeigenden Inhalte etc.

In diesem Fall ist das TMG mangels Onlineanbindung nicht anwendbar. Jedoch finden sich für Apps ohne Onlineanbindung kaum klare datenschutzrechtliche Vorgaben.

Inhaltsverzeichnis

Es spricht sogar vieles dafür, dass der Anwendungsbereich des BDSG nicht eröffnet ist, wenn eine App zwar vom App-Anbieter angeboten und vom Nutzer heruntergeladen wird, dann aber keine Onlineverbindung mehr aufbaut und auch dem App-Anbieter keine Daten mehr übermittelt. In diesem Falle fehlt es genau genommen an einer datenverarbeitenden Stelle i. Gleichwohl wäre der Nutzer der App in seiner informationellen Selbstbestimmung gefährdet.

Zum einen könnten Anbieter von Offline-Apps auf eine besonders extensive Datenverarbeitung abzielen. Zum anderen würde insbesondere eine Speicherung von Standort- und sonsti- 21 Vgl. Mai , Datenschutzgerechte Smartphone-Nutzung ermöglichen! Juni , Ziffer Vgl. Zu einem anderen Ergebnis könnte man gelangen, wenn man den Begriff der Datennutzung sehr weit auslegen und eine Datennutzung auch dann annehmen würde, wenn zwar weder eine Rückübermittlung von Daten vorgesehen ist noch eine Einflussnahmemöglichkeit auf die Datenverarbeitung besteht, aber eine Offline-App derart mit Regelwerken zur Datenverarbeitung betankt wird, dass diese die Handlungsweise des Betroffenen zu Gunsten eines Dritten beeinflussen soll.


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An dieser Stelle zeigt sich möglicherweise eine Schutzlücke des BDSG. Das Prinzip der Datensparsamkeit und das daraus folgende Prinzip Privacy by Design erstreckt sich nicht unmittelbar auf Anbieter von Offline-Apps, sondern auf die für den Einsatz verantwortliche Stelle. Teilweise wird die Frage aufgeworfen, ob App-Anbieter dem Anwendungsbereich des 6c BDSG unterliegen. Dies wäre insbesondere bei Apps ohne Onlineanbindung wünschenswert, um den Nutzer über die Gefahren einer Datenverarbeitung zu informieren, die durch das Herunterladen der App und die darauffolgende autarke Datenverarbeitung ausgelöst wird.

Allerdings ist wie bereits gezeigt der Anwendungsbereich des BDSG nicht eröffnet. Zudem stellt die Gesetzesbegründung zu 3 Abs. Hardwarebereiche verfügen, die der Kontrolle des Nutzers entzogen sind. Obwohl 6c BDSG geeignet wäre, die informationelle Selbstbestimmung auch bei der Nutzung von Offline-Apps zu schützen, findet die Rechtsvorschrift keine Anwendung.

Im Ergebnis bleibt festzustellen, dass eine personalisierte und standortbezogene Nutzeransprache durch eine Offline-App unter Verwendung von ibeacons datenschutzrechtlich ohne weiteres möglich ist Apps mit Onlineanbindung Sofern ein App-Anbieter bzw. Im Hinblick auf die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt somit das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt aus 4 Abs. Es bedarf daher entweder einer Einwilligung des betroffenen Nutzers oder einer Rechtsvorschrift, welche die Datenverarbeitung erlaubt. Als Rechtsvor- 24 Vgl. Edition, 3a RN 22; Dammann in Simitis BDSG, 3a RN 25, von der Heide, i-beacon Technischer Hintergrund und datenschutzrechtliche Aspekte, PinG , S.

Sofern eine Einwilligung im Anwendungsbereich des TMG elektronisch erklärt werden soll, muss diese den Anforderungen des 13 Abs. Der Nutzer muss den Inhalt der Einwilligung zudem jederzeit abrufen und die Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft widerrufen können. Eine besondere Gefahr besteht jedoch im Hinblick auf die Nutzung von mobilen Standortdaten zur Nutzerprofilbildung. Zwar bedarf das Erstellen von Nutzerprofilen und deren Zusammenführung mit Identifikationsmerkmalen grundsätzlich einer Einwilligung des betroffenen Nutzers.

Die Art. Insgesamt sei ein ausdrückliches Opt-In in die Datenverarbeitung zu fordern. Auch sei es wichtig, die Aktivierung der Standortlokalisierung dauerhaft anzuzeigen etwa durch die Einblendung entsprechender Symbole. Empfehlenswert sei es zudem, eine einmal eingeholte Einwilligung nach einem Jahr erneut abzufragen bzw.


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Hier könnte eine entsprechende gesetzliche Regelung zur Verarbeitung mobiler Standortdaten Abhilfe schaffen. Es ist auch denkbar, dass App-Anbieter versuchen werden, Nutzerprofile unter der Privilegierung des 15 Abs. Solche pseudonymisierten Nutzungsprofile dürfen nach 15 Abs. Aufsichtsbehörden gehen jedoch davon aus, dass Standortdaten zumeist einer bestimmbaren Person zugeordnet werden können. Dies sei etwa dann der Fall, wenn kumulierte Standortdaten etwa der Weg vom Wohnsitz zur Arbeitsstelle betroffen sind. Auch an dieser Stelle ist eine Klarstellung des Gesetzgebers zum Umgang mit mobilen Standortdaten wünschenswert.

So könnten die aktuell erfassten Einzelstandorte anonym und nicht miteinander verknüpft an einen Unternehmensserver übermittelt werden, um dort Heatmaps zu erstellen. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass App-Betreiber versuchen werden, auf dem Smartphone personenbezogene Bewegungsprofile zu bilden, um diese im Anschluss zu anonymisieren und ohne Widerspruchsmöglichkeit des Nutzers zu übertragen.

Letztere Möglichkeit begegnet jedoch datenschutzrechtlichen Bedenken. Die Bildung von Heatmaps anhand von anonymisierten Einzeldaten erscheint hingegen durchaus denkbar, da die Datenverarbeitung insoweit dem Anwendungsbereich des BDSG und des TMG entzogen werden könnte. Mehr Innovationen und Erfolg durch eine effektive Projektkultur im Unternehmen springer-gabler. Hier bestehen teilweise Schutzlücken im Hinblick auf reine Offline-Apps.